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Audiolexikon

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A/V: Abkürzung für Audio/Video. Findet z. B. Verwendung bei A/V-Receivern, die im Unterschied zu Stereo-Receivern auch ein Kino-Tonformat verarbeiten können.

Abbildungsbreite: Die Abbildungsbreite gibt die Breite des gehörten Klangkörpers auf der Lautsprecherbasis oder die Breite der Stereobasis in Prozent von der Stereomitte (Stereo-Center) an. Dieses hängt direkt mit der Mikrofonbasis und dem Achsenwinkel des Hauptmikrofons zusammen, also mit dem von ihm erzeugten Aufnahmebereich.

Abfallszeit: Beim Umschalten eines digitalen Signals (siehe Signal) vom Zustand "0" in den Zustand "1" ist Letzterer nach dem durch die Anstiegszeit angegebenen Zeitintervall mit Sicherheit erreicht. Umgekehrt bestimmt die Abfallzeit die Zeitspanne, die vergehen muss, um beim Schalten von "1" auf "0" den "0"-Zustand mit Gewissheit erreicht zu haben.

ABR: Adjustable Bass Reflex, ein einstellbares Bassreflexrohr, über das der Schalldruck der Bassfrequenzen an die Gegebenheiten des Raums und die Vorlieben des Hörers angepasst werden können.

Abschirmung: Viele Signale (siehe Signal), die in HiFi- und Video-Anlagen übertragen werden müssen sind sehr klein und schwach. Sie lassen sich leicht durch äußere elektrische und magnetische Felder stören. Um dies zu verhindern, werden sie durch eine Abschirmung geschützt (geschirmt). Dabei wird das Kabel wie eine Art Faradayscher Käfig aufgebaut in dem das Signal weitgehend behütet transportiert werden kann. Die Wirkung (das Schirmungsmaß) wird in dB (siehe Dezibel) gemessen und beschreibt die Abschwächung etwaiger Störungen.

Absorbtion: Bezeichnet einen Begriff aus der Raumakustik. Aufnahme von Schallenergie und Umwandlung derselben in Wärme. Dies kommt einem Auslöschen der betroffenen Schallwellen gleich. Siehe auch Absorber.

Absorbtions-Koeffezient: Bezeichnet den Teil der Energie, der absorbiert wird, wenn Schallwellen auf ein Material treffen. Der Absorbtionskoeffizient eines Materials ist abhängig von der Frequenz der Schallwelle, die auf das Material trifft. Dabei entspricht ein Absorbtionskoeffizient von 1,0 einer totalen Absorbtion und einer von 0,0 einer totalen Reflektion. Diese Werte werden verwendet um Absorbtionseigenschaften unterschiedlicher Materialien zu klassifizieren.

Absorber: Ein Element aus der Tontechnik, dass in bestimmten Stellen im Raum platziert wird und den Schall in andere Energieformen (meist Hitze) umwandelt. Sie werden also verwendet, um den Nachhall in beschallten Räumen zu vermindern.

Abstrahlverhalten: Das Abstrahlverhalten eines Lautsprechers gibt an, wie eng- oder breitwinklig sie Schall abstrahlt. Entscheidend dabei ist, dass der Abstrahlwinkel bei allen Frequenzen gleichmäßig ist.

Abstrahlwinkel: Bereich, der sich vor einem Lautsprecher ausbreitet, in dem die abgegebenen Töne gut hörbar sind; je größer der Abstrahlwinkel, desto größer ist dieser Bereich.

Abtastrate/Samplingfrequenz: Bei der Digitalisierung von Audio-Signalen (A/D-Umwandlung) werden in kurzen Abständen "Proben" vom Musiksignal genommen, da nicht alles abgespeichert werden kann. Die Samplingfrequenz gibt also die Anzahl der Proben pro Sekunde an. Soll ein Gerät bis 20kHz übertragen, so muss die Abtastrate mindestens 40kHz sein. Bei CDs liegt die Samplingfrequenz bei 44.1kHz, bei DAT's bei 48kHz, bei DSR bei 32kHz und bei MiniDisc bei 44.1kHz. Für den digitalen Rundfunk bedeutet das, je höher die Datenrate, desto weniger Radioprogramme passen in einen Kanal.

AB-Vergleich: Vorgehensweise beim Vergleich zweier Audio- oder Video-Komponenten oder -Systeme unter identischen Bedingungen. Der Begriff A-B steht für das direkte Schalten von einer Quelle zu einer anderen, um einen unbeeinflussten und möglichst objektiven Vergleich zu ermöglichen.

AC: Alternating Current, englische Bezeichnung für Wechselstrom, der üblicherweise am Netz der Stromversorgung der Haushalte anliegt. Die meisten Netzteile oder Batterien liefern Gleichstrom, englisch DC.

AC-3-Signale: Das analoge Dolby Surround versorgt die beiden hinteren Surroundboxen mit denselben Toneffekten. Das digitale AC-3-Signal dagegen enthält für jeden Lautsprecher der Surroundanlage eigene Informationen, die ihnen der AC-3-Decoder über sechs diskrete Kanäle zuspielt. Ergebnis: Ausgefeiltere Effekte, wie ein Schuss, der quer durch den Raum jagt. Außerdem hat der digital gelieferte Ton eine höhere Klangqualität. Dolby Digital-Signale liefern derzeit nur DVDs und Laserdiscs.

AC-Koppelung: Aufeinanderfolgende signalverarbeitende Stufen einer HiFi-Anlage werden durch einen Kondensator miteinander verbunden. Dieser dient dazu, das Offset (siehe Offset) herauszufiltern.

Adapter: Adapter werden zur Verbindung verschiedenartiger Anschlüsse verwendet. Es gibt sie in Form von Kabeln, Steckern und Gehäusen mit Anschlussbuchsen.

Adaptive Decorrelation: Leistungsmerkmal im THX-Chip eines THX-lizensierten Receivers. Bei Mono-Surround-Informationen, z. B. bei DolbyPrologic verteilt der Prozessor das Surround-Signal in die rechten und linken Kanäle der Rear-Speaker und vertauscht dann deren relative Phase. Ziel dieser Operation ist, im Home-Cinema die Umgebungseffekte in einer Geräuschkulisse darzustellen, die möglichst nahe an die Räumlichkeit und Tiefenwirkung herankommt, die in einem großen Kino vorherrschen. Bei digitalem Mehrkanalton wie Dolby Digital oder DTS ist diese Operation nicht erforderlich, da das Signal (siehe Signal) von vorneherein nicht mono sondern diskret aufgebaut ist. Daher wird Decorrelation automatisch abgeschaltet sobald der Decoder den Eingang diskreter Signale im Decoder feststellt, was mit dem Zusatz "Adaptive" zum Ausdruck gebracht wird.

ADR: Astra Digital Radio, Verfahren zur digitalen Übertragung von Radioprogrammen per Satellit. Die Verschlüsselung erfolgt über MUSICAM mit 192 Kb/s je Stereokanal. Zwölf Stereo-Radioprogramme in HiFi-Qualität werden auf nur einem Tonunterträger eines TV-Transponders übertragen. ADR-Receiver können an den Sat-Antennen-Ausgang eines TV-Sat-Receivers angeschlossen werden.

ADSR: Ein ADSR (Attack Decay Sustain Release) ist ein Hüllkurvengenerator.

AF: Alternative Frequenz. Funktion eines RDS-Empfängers. Ein bestimmter Sender wird in einem Sendegebiet immer auf der Frequenz seiner höchsten Intensität empfangen. Die Frequenzwahl erfolgt automatisch. Diese Funktion ist besonders in der Car-HiFi vertreten.

Aktiv-Lautsprecher: Lautsprecher mit integrierter Endstufe (siehe Endstufe), dessen Frequenzbereich (siehe Frequenzbereich) auf die tieferen Töne (unterhalb von 120 Hz) begrenzt ist. Er wird mit Cinch-Kabel an die Vorstufe (siehe Vorstufe) angeschlossen.

Aktivweiche (Frequenzweiche): Aktivweichen funktionieren wie normale Frequenzweichen. Jedoch wird hier das Signal (siehe Signal) noch ein Wenig verstärkt um Verluste wieder auszugleichen.

Akustiklinse: Vorzugsweise für Hochtöner eingesetzter Lammelenvorsatz, der die Richtwirkung des Schalls und andere vielfältige Änderungen des Klangbildes bewirkt.

Akustische Rückkopplung: Sie macht sich bei Verstärkeranlagen mit Mikrofon als Heul- oder Pfeifton bemerkbar. Lösung des Problems wäre die veränderte Aufstellung der Geräte.

Akustischer Kurzschluss (Lautsprecher): Wird die Wellenlänge einer Frequenz größer als der Umfang der schwingenden Membran, löschen sich der nach vorn und der nach hinten abgestrahlte Schall gegenseitig aus. Dem Druck vor der Membran (siehe Membran) steht dann ein Unterdruck hinter der Membran entgegen. Deshalb sind fast alle Lautsprecher nach hinten geschlossen. Offene Konstruktionen wie Elektrostaten (siehe Elektrostaten) oder Magnetostaten (siehe Magnetostaten) haben meist einen sehr schwachen Bass.

Alu-Membran: Bei gleichem Gewicht sind Metallmembranen (siehe Membran) von Lautsprechern meist deutlich steifer als Papier- oder Kunststoff-Ausführungen. Allerdings muss wegen ihrer höheren Resonanzanfälligkeit deutlich mehr Aufwand bei der Entwicklung betrieben werden.

Amp: Amerikanische Abkürzung für Amplifier (siehe Endstufe).

Amplituden-Modulation: Übertragungstechnik mit der Lang-, Mittel- und Kurzwellenrundfunk arbeitet. (Siehe UKW)

Analoger Ausgang: Meist als Cinch-Audio- oder Mixed-Audio-Ausgang, beispielsweise für den analogen Anschluss von Fernsehern, Stereo- oder Surroundanlagen, Videorecordern, Camcordern oder DVD-Playern.

Anschluss: Da sich die Anschlüsse im Regelfall offenliegend am Gerätegehäuse befinden, neigen diese bedingt durch die Luftfeuchtigkeit zur Korrosion.

Antialiasingfilter: Elektronisches Bauteil zur "Bekämpfung" des Alias-Effektes (siehe Alias-Effekt).

ATRAC: Adaptive Transform Acoustic Coding. Bezeichnet im Audiobereich, speziell bei MiniDisc eingesetztes, von Sony entwickeltes Verfahren zur Datenreduktion und Datenkompression. Das Verfahren kommt auch beim Kinotonsystem SDDS von Sony zum Einsatz. Die aktuelle Version ist ATRAC3. ATRAC3 eignet sich ähnlich wie MP3 zur Musikübertragung im Internet.

Audiostream: Audiosignale in digitaler Form, wie sie z. B. auf der Festplatte eines PCs gespeichert werden. Im Unterschied zum Audiofile beinhaltet der Audiostream keine definierten Anfangs-, Ende- und Größenwerte. Um einen Audiostream anhören zu können, muss er zunächst mittels D/A-Wandler (siehe D/A-Wandler) in eine Folge analoger Signale (siehe Signal) umgewandelt werden.

Ausgangsimpedanz: Gibt den Stromwiderstand an, der am Lautsprecherausgang eines Verstärkers anliegt. Maßgeblich wird sie von der Eingangsimpedanz des angeschlossenen Lautsprechers bestimmt.

Auto-Reverse: Automatisches Abspielen der Rückseite eines Tonbandes / Kassette, ohne das Band manuell umzudrehen.

Azimutzfehler: Wenn der Tonkopf eines Bandlaufwerkes bei der Wiedergabe nicht genau so eingestellt ist wie bei der Aufnahme, dann macht sich das klanglich bemerkbar. Azimuthfehler kann man an einer Einstellschraube, der Azimuthschraube beheben. Aber auch unpräzise Gehäuse oder Kassetten können zu Azimutzfehlern führen.
Bei der Abschirmung eines Kabels gibt es große unterschiede im Aufbau und natürlich in der Wirkung. Die einfachste Art ist die sogenannte Spiralabschirmung. Hier werden einige Drähte wie eine Spirale um den / die Signalleiter gelegt. Dabei ist die Wirkung gerade ausreichend. Bei einem Geflechtschirm werden Drähte sehr aufwendig um den Signalleiter geflochten. Das Ergebnis ist eine größere Flächendeckung und damit eine bessere Schirmwirkung. Eine weitere Version ist der Folienschirm. Dabei wird eine meist aluminiumbeschichtete Mylarfolie um den / die Leiter gelegt. Den Kontakt zur Masse stellt dabei ein blanker Beilaufdraht her.
Bei der SCDS Technologie (siehe SCDS) von in-akustik wird ein Folienschirm mit einem sehr dichten Geflechtschirm verknüpft und erreicht so extrem gute Werte. Eine extreme High End Version ist die spezielle GAP Abschirmung. Diese ist
Die Anstiegszeit ist die Zeitspanne, die eine angenäherte Sprungfunktion für den Sprung vom definierten Low-Pegel zum definierten High-Pegel benötigt. Abfallzeit bezeichnet also im Gegensatz dazu die Zeitspanne für den Sprung vom High-Pegel zum Low-Pegel.
Eingesetzt wird er unter anderen in Audio-Synthesizern, um den Lautstärke-, Tonhöhen- oder Filterverlauf über die Dauer eines Tones (einer Note) mit Attack, Decay, Sustain und Release als Hüllkurve (engl. envelope) zu verändern. Besonders die Filterhüllkurve ist aufgrund der Erzeugung wesentlich lebendigerer Klänge, als dies mit statischen Filtern möglich wäre, in den heutigen Musik sehr beliebt.
In der Messtechnik werden (wie oben schon angedeutet) zur Spezifizierung der Zeiten meistens die Schwellwerte bei 10 % bzw. 90 % des Maximalwerts der Spannung angesetzt.
Optimale Schirmwirkungen erreicht man durch Kombinationen verschiedener Techniken. Doppelte und dreifache Abschirmungen kombinieren Wendel-, Geflecht- und Folienschirm um die Wirkung zu verbessern.
so konstruiert, dass keine Wirbelströme entstehen welche das empfindliche Audiosignal irritieren könnten. Hierzu ist die Abschirmung radial nicht komplett geschlossen sondern es bleibt eine Lücke.

 

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