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Monatslautsprecher 2007
 

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Wilson Audio MAXX 2

Ein neuer Kracher zum Start des Jahres bringt uns Wilson Audio!

David Wilson, Chef von Wilson Audio, überraschte uns schon, als er im Jahr 2004 die Alexandria 2 (s. Monatslautsprecher 2004) brachte. Sein erstes Flaggschiff - ein riesen Erfolg - und ein riesen Klang!

Diesem Lautsprecher unterzog er also kurzerhand einer Kur - optisch und technisch - und um es kurz zu sagen: Als Ergebnis kam der MAXX 2. Für den verbesserten Klang sind vor allem die Frequenzweichen und Chassis zu nennen. Wie schon in der Alexandria 2 ist der MAXX 2 mit der externen phasenrichtigen Technologie bestückt.

Preislich liegt der MAXX 2 mit ca. 60.000 Euro näher am System 7, klanglich eher an der Alexandria.

Wie immer bei Wilson Audio ist der Lautsprecher auf jeden Hörplatz individuell einstellbar.

wilson audio maxx 2

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Backes & Müller BM 35

Der nächste Kracher des Jahres: Die Aktivbox BM 35 ist für 56.000 Euro zu haben!

Der deutsche Hersteller Backes & Müller liefert mit seinem Aktivlautsprecher BM 35 ein echtes Highlight (klanglich und preislich).
Gerade die High-End-Menschengruppe bleibt gerne beim Bewährten:
Plattenspieler und Röhren-Amps. Zumindest für einige dieser Gruppenmitglieder ist die BM 35 ein Schock! "Man kann doch nicht einfach so die altbewährten Konzepte kippen?!". Warum diese Frage? Die BM 35 arbeitet mit digitaler Aktivweiche, vom Frauenhofer-Institut berechnetem Chassis und Ausgänge für den PC.

Doch nach dem Schock kommt die Freude: Der Lautsprecher überzeugt sehr - es benötigt nur wenige Minuten, bis der letzte Zuhörer begeistert ist.

backes und müller bm 35

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Quadral Platinum Ultra 9

Die neue Standbox aus dem Hause Quadral überzeugt nicht nur durch die Bassstärke!

Quadral Platinum Ultra 9, ein neues Synonym für Bassstärke, Neutralität und Pegelfreude?
Nun ja, ganz so direkt kann man das nicht sagen, jedoch ist die Ultra 9 sozusagen ein Lautsprechergeschöpf aus der Eiszeit - Kraftvoll wie ein Mammut. Steht man vor ihr kommt einem eine geballte Ladung "optischer Energie" entgegen.

Für knapp über 1.800 Euro bekommt man ein Lautsprecherpaar, das praktisch vor audiophiler Lebendigkeit strahlt. Dies liegt unter anderem auch stark an der RiCom-Konstruktion des Hochtöners.

Abschließende Nachricht für alle Liebhaber von hohen Dezibel-Werten: Wenn diese Box laut will, dann kann sie auch laut!

quadral platinum ultra 9

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Quad ESL 2905

Die ESL 2905 ist die optisch und technisch überarbeitete Version 2805 von Quad!

Im Jahr 1957 stelle Quad seinen ersten Elektrostaten, den "Quad Electrostatic Loudspeaker" (ESL) der Presse vor.
27 Jahre später wurde Quads Elektrostatenreihe durch den ESL 63 ergänzt, der den Markt 20 Jahre beanspruchte, ehe er durch die beiden neusten Schöpfungen von Quad - dem ESL 988 und ESL 989 - abgelöst wurde.
2006 kam dann schließlich die ESL 2805 auf den Markt, die im Gegensatz zu den Vorgängermodellen viel filigraner und eleganter wirkt und auch klanglich weitere Genusssprünge tätigt.
Nun ist es soweit und der große Bruder der 2805 ist erschienen - die ESL 2905.
Diese hielt an der Ansteuerungstechnik der 2805 fest und kann auch mit derer Unterstützung eine Stimmenwiedergabe leisten, die einsame Weltspitze ist. Für Menschen mit ein bißchen mehr Geld und einer Vorliebe für Lautsprecher, die die Musik besonders natürlich und fein wiedergeben ist die ESL 2905 das zur Zeit Beste, was Sie für das Geld bekommen können. Im Preis inbegriffen ist zudem ein sehr schickes, neues Design.

quad esl 2905

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Tannoy Glenair 10

Ein detailtreuer, perfekt verarbeiteter und feindynamischer Lautsprecher von Tannoy!

Für ca. 4600 Euro ist dieser Lautsprecher zu haben. Für viele ein Haufen Geld, für andere ein kleiner Prozentsatz am Gesamtwert Ihrer Anlage. Doch bringt die Investition etwas? Was sind die Vorteile und Nachteile dieses Lautsprechers?

Zu Beginn die Vorteile:
Bei der Wiedergabe von etlichen unterschiedlichen Musikstücken erwies sich die Gelnair 10 als eine neutral- und detailtreu-spielende Box. Die Höhen sind vom feinsten und jede Sekunde eines Songs lassen sich haargenau zuordnen. Das Gehäuse ist "Mady in China" und man muss sagen, die Chinesen haben's drauf! Eine perfekte Verarbeitung mit weich-poliertem, edlen, kirschfarbigen Holz. Auch für diejenigen unter uns, die gerne mal die ganze Zeit über 75 Dezibel hören ist die Tannoy ein Traum, man hatte beim Testen das Gefühl, als würde man noch mehrere Watts zuschieben können und es würde nichts am Klang verändern.

Ein paar Nachteile, die aufgefallen sind - und natürlich völlig objektiv betrachtet sind - sind Folgende:

Die Basswiedergabe ist für einige Geschmäcker relativ sanft ausgefallen, Bassdrums und E-Bassläufe können von ihr noch schwer auseinander gehalten werden.

Für alles technische über diesen Lautsprecher können Sie auf der bereitgestellten Informationsseite mehr erfahren.

tannoy glenair 10

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B&W 683
- Lautsprecher des Jahres 2007, Leserwahl auf HiFi-Online.net -

Bowers & Wilkins präsentieren ihren neuen Lautsprecher aus der 6er-Reihe!

Seit nun fast sechs Jahren ist die Sechser-Reihe von B&W auf dem Markt und sie brachte viele hörenswerte Lautsprecher mit sich, wie z. B. die 604 S3, einen Drei-Wege-Lautsprecher der Exklusive.

Nun, im Jahre 2007, lässt B&W alle Augen der HiFi-Welt auf sich richten - zu recht:
denn mit der 683 gelingt es der englischen HiFi-Manufaktur einen Lautsprecher zu entwickeln, der keine Wünsche offen lässt und im Hochton-Bereich durch eine neue Hochtöner-Kreation (gesteckt) die Ohren des Hörers verwöhnt.
Das Ganze hat zwar seinen Preis, ist jedoch nicht übermäßig teuer: ca. 1.300 Euro.

Zusätzlich zur Standbox 683 besteht die Serie noch aus drei Subwoofern, zwei Center-Lautsprechern, zwei Kompaktlautsprechern, einem Surround-Lautsprecher sowie einem weiteren Standlautsprecher (684).

b&w 683

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Focal Chorus 726 V

Die Chorus 726 V ist die Verkörperung eines wahren High-End-Lautsprechers!

Der Nachfolger der Chorus 726 S hält am bewährten Drei-Wege-System fest - und das ist gut so!
Wesentliche Änderungen bei der 726 V gab es u.a bei dem Hochtöner: er bekam nun endlich sein eigenes Metallgehäuse. Laut Focal soll er dadurch klirrärmer spielen.
Aufgrund des Arbeitsbereiches des Bassreflexrohres um die 40 Hz wird der Tieftöner deutlich entlastet. Schädliche Kompressions- und Wirbeleffekte werden dadurch deutlich verringert.

Eins ist klar: Die Focal Chorus 726 V bietet seinen Hörern großartigen, reichen Klang.
Preis- / Leistungsmäßig liegt dieser Lautsprecher mit 1.100 Euro in einem sehr guten Bereich.

focal chorus 726 v

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Nubert NuLook LS-2

Gewohnt exzellenter Sound des neuen "Schönlautsprechers" von Nubert!

Der NuLook-LS2 - als reddot-design-award-Gewinner-, gehört als Kompaktlautsprecher zur neuen NuLook-Serie. Dieser Lautsprecher wende sich an alle Musikliebhaber, die sich einen erstklassig klingenden Lautsprecher mit nicht alltäglichen Design wünschen, so Nubert.

Clou der nuLook-Lautsprecher sind die auswechselbaren, in acht unterschiedlichen Farben und Furnieren lieferbaren Gehäusefronten. In Verbindung mit den in zwei Farben erhältlichen Gehäusen und den schwarzen oder silbernen Chassisabdeckungen ergeben sich 32 Farb- und Oberflächenkombinationen, aus denen der Kunde seine ganz individuelle Lautsprecherbox zusammenstellen kann.

Neben diesen Gestaltungsmöglichkeiten glänzt der NuLook-LS2 auch mit seinem Klang. Technisch betrachtet handelt es sich um eine Zwei-Wege-Kompaktbox in Bassreflexbauweise. Sie besitzt ein 14,5-cm-Tieftonchassis mit Polypropylenmembran, das neben seiner Fähigkeit zur extrem präzisen Impulsabbildung eine für die Größe der Box erstaunliche Basswiedergabe mit hohen Pegelreserven ermöglicht. Für die feine Durchzeichnung der hohen Frequenzen sorgt eine sehr hochwertige 25 mm Gewebekalotte; beide Chassis sind Spezialanfertigungen für Nubert. Ein kleines Wunder der Technik ist die mit 19 hochwertigen Bauteilen überdurchschnittlich opulent bestückte Frequenzweiche der LS-2, zusätzlich ausgestattet mit einer blitzschnell reagierenden Schutzschaltung. Diese kappt bei drohender Überlastung den Verstärkerstrom zur Box und setzt sich selbsttätig wieder in Normalbetrieb zurück. Schließlich ermöglicht ein Schalter am Anschlussterminal die Wahl zwischen einem "linearen" oder "brillanten" Klangbild und somit die Anpassung an individuelle Hörgewohnheiten oder spezielle Raumsituationen.

Zu haben ist dieser Lautsprecher für ca. 290 Euro!

NuLook LS-2

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KEF Reference 207/2

Herrlich ehrlicher Nachfolger der KEF Reference 207 aus dem Jahre 2006!

Der neue, 20.000 Euro teure Standlautsprecher von KEF, lässt Sie im wahrsten Sinne des Wortes live am Entstehungsortes des Klangs dabei sein, so präzise, neutral und voller Dynamik spielt der 207/2.

Von der reinen Anzahl und Größe der Chassis sollte man sich nicht täuschen lassen, denn allein das oberste Koaxial-Chassis lässt sie über 60 % des hörbaren Tonumfangs genießen. Der Tiefbass ist, mit der kleinen Ausnahme, dass er je nach Geschmack etwas kräftiger sein könnte, ausgezeichnet. Die zwei 25cm-Chassis haben eine so geringe Verzerrung, dass sie schon kaum mehr messbar ist und sind in dem 70-Liter-Gehäuse sehr gut entkoppelt.

KEF sorgt ebenfalls dafür, dass der wichtige Mitteltonbereich kontrolliert und harmonisch klingt und gibt der 207/2 ein eigenes Chassis für den unteren Mitteltonbereich. Weiterhin bietet der Hersteller die Möglichkeit, den Lautsprecher mittels der "Boundary Control" an den eigenen Hörraum anzupassen. Allein für den Hochtonbereich gibt es einen Schalter mit vier Einstellungsmöglichkeiten, die schalldämpfenden Eigenschaften des Raumes zu kompensieren.

kef reference 207/2

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T+A Criterion TS 200

Geschmeidiger Klang mit kraftvollem Bass vereint im zeitlos schönen Design!

Die Criterion TS 200 ist eine ausgewachsene Transmissionline-Standbox, die alle Lautstärken - egal ob laut oder leise - auf einem sehr hohem Niveau wiedergabt. Detailreich spielt der 4.000-Euro-teure Lautsprecher in traditionsreicher Bauweise jedes einzelne Musik-
Stück. Herausragend hierbei ist die perfekte und präzise Bass-Wiedergabe.

Alle verbauten Komponenten entstanden durch Weiterentwicklungen bewährter Konzepte und durch Neuentwicklungen. T+A gab der TS 200 ein geschwungenes Gehäuse, welches durch die dreidimensionale Wölbung der Seitenwände und die inneren Schallführungen eine enorme Stabilität und Festigkeit gewährleistet.

Alles in Allem ist die T+A Criterion TS 200 ein echter Kracher und auf jedem Fall empfehlenswert - sei es auch nur zum Probehören!

T+A Criterion TS-200 small

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Dali Helicon 400 MK II

Hybridhochtonmodul, edles Design, perfekte Verarbeitung, optimaler Klang - Eine kleine Auswahl von Eigenschaften der 400 MK II.

Dali setzt bei der 400 MK II auf ein Hybridhochtonmodul, wodurch selbst beim Zukleben des Bändchen-Hochtöners keine gravierenden tonalen Folgen entstehen, da die 28er-Gewebekalotte schon für die Wiedergabe von hellen Tönen, wie z. B. einem Schlagzeugbecken verantwortlich ist. Von diesem Prinzip verspricht sich der Hersteller Dali (Danish Audiophile Loudspeaker Industries) die Vorteile beider Wandlerprinzipien: Klirrarmut und Belastbarkeit steuert die Kalotte bei, das Hochton-Bändchen konzentriert sich mit seiner geringen Trägheit auf einen weit ausgedehnten Obertonbereich und die damit mögliche feinste Klangfarben-Differenzierung.

Fest steht, dass die Weiterentwicklung der Helicon 400 ein echtes Prachtstück in Sachen Detail, Verarbeitung und Optik ist.

Für ungefähr 5.500 Euro (Stand Oktober 2007) ist die 400 MK II zu erwerben!

dali helicon 400 mk2

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ADAM Pencil

Ein in allen Bereichen sehr rund spielender Standlautsprecher mit wesentlich mehr Bassdruck, als er vermuten lässt!

Die Pencil, als kleiner Bruder der Column aus der Classic-Serie von ADAM muss sich vor der Konkurrenz nicht verstecken! Zwar ist dieser Lautsprecher nicht mehr der Aktuellste, doch der für mich in diesem Jahr bestklingenste.
Im HiFi-Online-Test präsentierte sich der schlanke 3-Wege-Bassreflex-Lautsprecher als ein - besonders im Hochtonbereich durch den ART-Hochtöner - sehr dezent spielender und hochauflösender Vertreter der HighEnd-Klasse. Auch in allen anderen Bereichen überzeugt dieser Lautsprecher:
Mit ihm behält jede einzelne CD seinen eigenen Charakter, wozu nicht jeder Lautsprecher in der Lage ist. Selbst mit den kompliziertesten
Jazz-Stücken wird die Pencil sehr gut fertig; die Präsenz im Mitteltonbereich ist einzigartig!

Ein weiterer Plus-Punkt, der jedoch auf Grund der schlanken Bauweise nicht ersichtlich ist, ist die Basswiedergabe! Obwohl die Pencil als Teil eines Surround-Systems spielt, kommt sie als Standlautsprecher ohne jeglichen zusätzlichen Subwoofer aus. Der 7,3" HexaCone Tieftöner hat ein riesiges Potential, wirkt bei der Wiedergabe aber kein bischen nervend bzw. dumpf.

Die Frequnzweiche im Inneren der Pencil ermöglicht dem angeschlossenen Verstärker durch ihren sehr geringen Widerstand (< 0,2) eine hervorragende Kontrolle speziell impulsartiger Geschenisse.

Abschließend kann ich nur sagen, dass man sich beim Musikhören mit der Pencil kein Zeitlimit setzen sollte, denn man kommt von ihr nicht so schnell weg!

Für 2.100 Euro (Stand Juni 2007) ist die Pencil zu haben!

ADAM Pencil

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